| Galerie 1 |
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| Leerrohre anstatt Beton | Was trägt hier noch? | der Glaube hilft | ||
| Treppe mit Sollbruchstelle | kein Platz für den Ortbeton | plattgewalzte Bewehrung |
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| Leerrohre anstatt Beton | ||
| In der Schadengalerie wird
die Problematik "Verlegung von Elektrorohren in der Stahlbetondecke"
durch zwei Bilder dargestellt. Hier werden ganze Leerrohrbündel im
Bereich der aufgehenden Wand verlegt; d.h. der Hohlraum sollte beim Betonieren
der Decke komplett mit Beton verfüllt werden. Durch die Vielzahl
der Rohre wird ein poröser und nicht tragfähiger Beton im Bereich
der aufgehenden Wand erzeugt. Die ankommenden Wandlasten können nicht
mehr abgetragen werden.
Die fortschreitende Medientechnik und die zunehmende Anforderungen
an die elektrische Ausstattung machen eine steigende Anzahl von Leerrohren
erforderlich. Eine Planung für die Verlegung der Leerrohre wird
in den meisten Fällen nicht vorgenommen. Keiner fühlt sich
für diesen Bereich zuständig, weder der Bauunternehmer noch
die Bauleitung, noch der Tragwerksplaner. Die Elektrofirma verlegt die
Rohre nicht nach statischen Gesichtspunkten, wie sollte sie auch, sondern
nach der Zweckmäßigkeit der Elekroinstallation mit dem Ergebnis,
daß im erheblichen Maß Unterzüge und Deckenbereiche
in unzulässiger Weise geschwächt werden. Nur eine unabhängige
Überwachung durch den Prüfingenieur für Baustatik gewährleistet,
daß diese Bereiche vor dem Betoniervorgang saniert werden, denn
große wirtschaftliche Zwänge auf seiten der Bauunternehmer
und Elektrofirmen verhindern eine Sensibilisierung für diese statischen
Probleme. |
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| Was trägt hier noch? | ||
| Hier hat die Elektrofirma wohl in Abwesenheit der Bauleitung ihren Auftrag mißverstanden. Der Auftrag lautet 4 Dosen in vertikaler Richtung, ausgeführt wurden 7 horizontal liegende Dosen. Da die ersten drei Dosen etwas aus dem Ruder gelaufen sind, hat man großzügiger Weise einen kostenlosen Zuschlag von 4 weiteren Dosen gewährt, mit dem Ergebnis, daß die tragende 11,5 cm starke Wand auf Anordnung des Prüfingenieurs für Baustatik, weil der Restquerschnitt nicht mehr tragfähig war, aufwendig saniert wurde. | ||
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| der Glaube hilft | ||
| Aus dem beinahe unerschöpflichen Fundus der Schadenbilder bei Unterfangungen soll hier ein Bild gezeigt werden, bei dem durch die vorhandenen Bodenkennwerte, die besser waren als angenommen, kein unmittelbarer Schaden eingetreten ist. Der Subunternehmer der Rohbaufirma wurde mit dem Aushub der Baugrube beauftragt. Die Aushubabmessungen lagen ihm vor, aber nicht die Anweisungen im Bereich des Nachbargebäudes. Die Baugrube wurde auf ganzer Länge entlang der Grenze ausgehoben. Die vorgegebene Stützböschung im Bereich des vorhandenen Gebäudes wurde nicht realisiert. Der anstehende bindige Boden wies hohe Kohäsionswerte auf und somit wurde ein Geländebruch vermieden. | ||
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| kein Platz für den Ortbeton | ||
| Das vorliegende Bild zeigt auf eindrucksvolle Weise wie die am Bau Beteiligten - Bauleitung und Bauunternehmer - geprüfte Schal-und Bewehrungspläne auf der Baustelle umsetzen. Der Prüfingenieur für Baustatik wurde zur Überwachung für diese Decke auf die Baustelle gerufen. Der Fachbauleiter, der die Bewehrung der Decke vor dem Prüfingenieur abgenommen hat, war der Meinung, daß die eingebaute Bewehrung in Ordnung ist. In den Schalplänen waren selbstverständlich keine Leerrohre dargestellt. Eine derartige Häufung der Leerrohre ist auf jeden Fall statisch zu untersuchen, wie übrigens im Prüfbericht gefordert. Ein ordnungsgemäßes Betonieren der Decke war nicht mehr gewährleistet. Die Baustelle stand einige Tage still bis ein neues Elektrokonzept erarbeitet wurde. Die Klärung der Verantwortlichkeit dauerte noch länger. | ||
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| plattgewalzte Bewehrung | ||
| Das Bild zeigt einen Ausschnitt eines Deckenbereichs mit stark umgebogener Bewehrung; d.h. die senkrechten Bügel wurden abgeknickt. Dieser Umstand war noch an mehreren Stellen anzutreffen. Auf Nachfrage des Prüfingenieurs für Baustatik, wie dies in der Sache aufwendige Abknicken stattgefunden hat, wurde ihm der Übeltäter benannt. Die Lösung finden sie durch anklicken ..... hier | ||
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| Treppe mit Sollbruchstelle | ||
| Die geprüften Pläne wiesen für die Stahlbetontreppe eine Plattenstärke von 16 cm an der Unterseite der aufbetonierten Keilstufen aus. Ausgeführt wurde eine 4 cm dicke Platte (siehe Zollstock). Durch diese Abminderung entsteht am Knick eine Art Gelenk. Die Standsicherheit der Treppe ist nicht mehr gewährleistet. Die Treppe mußte abgebrochen werden. | ||
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Bitte haben Sie |
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| Anstatt die Montagearbeiten nach dem Abbinden der mit Ortbeton ergänzten Decke auszuführen, hat man aus Zeitgründen die Hubbühne auf den 5 cm starken vorgefertigten Stahlbetonplatten fahren lassen und dabei stellenweise die Bewehrung plattgewalzt. | ||
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